Ein universeller Prüfanbieter sieht Ihren Kunden in den VAE oder Indonesien nicht: dort wird die Identität über ein staatliches Register bestätigt. Wir zeigen, worin sich das vom gewohnten KYC unterscheidet und was einzurichten ist.
Länder für die Zahlungsannahme
staatliche Register fertig angebunden
Jurisdiktionen im Datenschutzregime
Er sucht den Kunden in Quellen, die es in diesen Ländern nicht gibt oder die dort nicht als Nachweis gelten.
Prüfungen über Kredithistorie und Telekomdatenbanken — auf manchen Märkten Routine — liefern auf anderen nichts, weil die Quellen schlicht fehlen.
Als Nachweis gilt nicht die Dokumentenerkennung, sondern die Antwort des Registers: diese Person existiert, das Dokument ist gültig, die Daten stimmen überein.
Ein Kunde, den das System nicht prüfen konnte, geht zu dem, der es kann. Auf Märkten mit lokaler Identifizierung ist das der häufigste Grund für verlorene Registrierungen.
Zwei fertige Identifizierungswege plus gemeinsame Regeln für den Umgang mit dem Ergebnis.
Identitätsprüfung gegen den nationalen Ausweis: Datenabgleich, Gültigkeitsdauer, Übereinstimmung des Inhabers. Das Ergebnis wird im Kundenprofil samt Datum und Quelle gespeichert.
Prüfung gegen das Personenstandsregister: Ausweisnummer, Name und Geburtsdatum werden mit der staatlichen Datenbank abgeglichen.
Eine erfolgreiche Prüfung öffnet dem Kunden die Vorgänge, eine zweifelhafte geht mit Angabe der Abweichung in die manuelle Klärung. Aufbewahrung und Antwortfristen richten sich nach dem Datenregime des Landes.
Lokale Identifizierung ersetzt die Compliance nicht, sie ist ihr erster Schritt. Die Bestätigung über ein staatliches Register beantwortet die Frage "ist das wirklich diese Person", nicht aber "woher stammt das Geld" und nicht "steht sie unter Sanktionen". Die vollständige Kette bleibt: lokale Identitätsprüfung, dann Sanktionsabgleich und Transaktionsüberwachung.
Zweitens die Daten. Eine Prüfung über ein staatliches Register bedeutet die Verarbeitung besonders sensibler Angaben, und die Aufbewahrungsanforderungen sind in diesen Ländern strenger als für gewöhnliche Kundendaten. Legen Sie vorab fest, was im Profil bleibt: die Tatsache einer erfolgreichen Prüfung mit Datum und Quelle oder die vollständige Antwort des Registers. Ersteres genügt fast immer und senkt die Pflichten spürbar.
Drittens der Fehlerfall. Das Register kann nicht erreichbar sein, und Daten können wegen Namenstransliteration oder veralteter Adresse abweichen. Es braucht einen vorab beschriebenen Ersatzweg: manuelle Dokumentenprüfung durch Mitarbeitende mit eingeschränkten Vorgängen bis zu deren Abschluss. Ohne ihn wird der erste Ausfall eines staatlichen Dienstes zum Registrierungsstopp.
Drei Einrichtungsassistenten. Der Betreiber führt sie selbst aus — ohne Entwicklung.
Anbindung der Quelle, abgeglichene Felder, Aktion bei Abweichung und Regeln zur Speicherung des Ergebnisses.
Anbindung an das Personenstandsregister, geprüfte Felder, Umgang mit uneindeutigen Antworten und der Ersatzweg.
Das russische Staatsregister: Kontostufe, abgefragte Daten bis hin zu Sozial- und Steuernummer, Gültigkeitsdauer der Einwilligung und Rhythmus der Nachprüfung.
Alle drei Quellen richtet ein Assistent mit Länder-Voreinstellungen ein: die Schritte sind gleich, nur die Stammdaten unterscheiden sich. Den Ersatzweg zusammen mit dem Hauptweg einrichten: Staatsregister haben planmäßige Ausfallzeiten, und ohne manuelle Route steht die Registrierung in diesen Stunden einfach still.
Registrieren Sie sich und binden Sie die Prüfung über das staatliche Register selbst an. Den Ersatzweg für Ausfälle richtet derselbe Assistent ein — legen Sie ihn gleich mit an.
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